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Surferparadies Tarifa
Der Küstenabschnitt von Bolonia bis Tarifa zählt zu den schönsten Spaniens. An dieser Küste des Lichts, Heimat der Fischer, mischt sich das Aroma des Meeres mit afrikanischen Stimmen und einem Echo von Übersee.
Auch heute noch ist hier der rote Thunfisch die Haupteinnahmequelle der Fischer aus Barbate und Zahara de los Atunes. Gefangen wird er mittels eines ausgeklügelten Systemes, der almadraba. Die einzelnen Tiere werden sofort auf Schiffe verladen für den japanischen Markt, wo für dieses Thunfischfleisch unglaublich hohe Preise bezahlt werden. Aber auch in den umliegenden Dörfern kann man diesen köstlichen Thunfisch in verschiedenen Variationen probieren: la Mojama (Thunfischschinken, ganz fein geräuchert und hauchdünn geschnitten) oder Thunfisch in gerösteten Zwiebeln.
Tarifa: mehr als nur Windsurfparadies
Dank der fast ständigen Winde Levante und Poniente haben die Strände von Tarifa, Valdevaqueros und Los Lances weltweit höchsten Ruf erlangt als Surferparadies. Im Juli findet hier die Kitesurf-Weltmeisterschaft statt. Es ist ein einmaliges Spektakel, wenn die bunten Kitedrachen den Himmel verzaubern.
Diese Sportarten brachten Tarifa nicht nur Surfschulen, sondern auch Geschäfte, Hotels, Restaurants und pubs. Die Altstadt mit ihrer Mauer und einem Schloss und vielen kleinen Gassen hat sich ihr altes andalusisches und maurisches Flair erhalten. Besonders begehrt sind hier Gerichte wie maurische Sardinen oder gespickter Thunfisch.
Die gesamte Küste verzaubert mit ihrer Magie. Ein Plätzchen am Strand, ein Glas Wein, in netter Begleitung: und schon hat man sein Paradies auf Erden.
